USA/GB/LUX 2005, R: Woody Allen
D: Scarlett Johansson, Jonathan Rhys-Meyers, Brian Cox, Matthew Goode, Emily Mortimer, 123 min

Nachdem in Allens letzten Arbeiten selbstreflexiv gediegene Halblustigkeit herrschte, läuft er in „Match Point“ wieder zu Hochform auf. Er bricht aus seiner Ein-Manhattan-Film-pro-Jahr-Routine nach London aus, wo ihm mit (vorwiegend) britischem Team ein Film voller Witz und Humor gelungen ist: die Hitchcock’sche Story um einen jungen Mann, der unter Erfolgsdruck zum Lügner wird und zum Erhalt der eigenen Behaglichkeit schließlich sogar einen Mord in Betracht zieht.